
„Verehrte Luisa!
Ich erlaube mir, ganz frank und frei, Ihnen meine aufrichtigste Zuneigung zu Ihnen, zu gestehen. Ich weiß, daß Sie das in eine unvorteilhafte Lage bringt, aber ich bin immer offenkundig mit meinen Gefühlen umgegangen und so will ich sie jetzt auch nicht verstecken müssen. Ich verstehe, daß Sie, als ehrwürdige Dame und Mutter, die sie sind, kein Risiko eingehen würden, der Ihren guten Ruf, der Ihnen aus gutem Grund anhaftet, gefährdet, oder das Wohlbefinden Ihrer Familie… Aber sollten in einem kleinsten Kämmerlein Ihres Herzens ein Funke an Zuneigung für mich sein, von einer lodernden Flamme wage ich gar nicht zu träumen, lassen Sie es mich wissen. Bitte!
Ihr Ihnen stets ergebener E.“