
Wo ist der beste Platz für sie im Garten? Der Mann ging angestrengt umher und blickte sich um. Bei dem Feigenbaum, den sie so oft streichelte? Im Gemüsebeet, das sie jedes Jahr neu anlegte, vergrößerte, verkleinerte, um Platz zu schaffen. Beim Steinfeld , unter den Wohnlöchern der Eidechsen, die sie so sehr mit Begeisterung verfolgte?
In seinen Händen eine türkisfarbene Vase. Er war ratlos. Nein nicht nur wegen der Platzwahl. Auch hatte er immer gedacht, er wäre zuerst dran.
Er streichelte die Vase, er konnte sie noch kichern hören. Fast so, als wäre es ein Streich von ihr und sie würde grinsend neben ihm, vorschlagen : sei doch pragmatisch, der Kompost wäre der Situation doch am entsprechensten.
Natürlich wusste er, dass sie das nicht so meinte, und gerade deswegen einen Witz erzählen zu versuchte. Eine Katze lief an ihm vorbei, ein Schwanz baumelte in ihrem Maul. Danke für die Grabbeigabe. Er lachte.
In diesen Tagen fegte der Wind Saharasand über Europa, sehr aufmerksame Beobachter hätten vielleicht die graue Nuance darin beobachten können können, die sich von der Hochebene des cevenolischen Wasserberges ins Tal auf den Weg machte.
Und 50 Jahre später, wurde ein junger Mann nachdenklich eine Scherbe im Garten ausgraben, daneben eine Goldmünze und eine vergilbte Notiz: