Sie wurde geopfert, weil sie mit einem Strunk auf einem Stamm des schon lange morschen Maulbeerbaumes hängt.
Die Beeren riechen nach Hollunder. Ich sammelte sie ein, so teuer waren sie mir, dann las ich, dass alle ihre Teile Wurzeln, Rinde,Blüten und Samen giftig sind.



Zu schade !
Ein Gedanke kam auf, was wäre, wenn die Blätter des Kirschlorbeer irgendeine tolle Wirkung hätten. Sie verrotten nämlich schlecht. Und ich dachte daran, wie es wäre, wenn man damit ein Antidepressiva aus seinen Teilen herstellen könnte und wie es wäre, wenn in unser Gasse hier im Dorf plötzlich alle dadurch bekannt würden, dass hier stets eine heitere und losgelöste Atmosphäre herrschen würde. Und wie sich das anhören würde, wurden aus den Häusern und in der Gasse Kichern und liebevolle Töne erklingen. Wie würde das einen Ort verändern.
Ein apropos: unser Sohn erzählt derzeit Witze. Ich finde das ein gutes Zeichen.
Heute ist Karfreitag. In der ersten offenen Kirche hängt Jesus am Kreuz von einem Tuch bedeckt. Man sieht ihn nicht. Ich habe heute mit Paul Seligs „resurrection“ begonnen. Eine Aussage war, dass wo Hierarchien sind , kann Angst und Druck entstehen und mein Gedanke : das ist das Gegenteil einer Haltung, in der man gerne empfängt und offen ist für den anderen.
Zum gestrigen Gedanken rund um den Garten muss ich anfügen, dass man Garten nicht nur als Ort ,als Raum zu betrachten gibt, sondern auch als Projekt, wo gemeinsam etwas geschaffen wird.
Die, die sich nicht minderwertig fühlen, müssen sich gar nicht erst verteidigen, ihr Territorium, sondern freuen sich über die rege Beteiligung.