
Zwei Tage nicht geschrieben. Es ist gar nicht so einfach zu erleben und zu schreiben, zu reden und zu schreiben. Sich leer zu machen nach einem Tag, um zu schreiben.zu denken und zu schreiben. Arbeiten und noch schreiben. Mehr sehen und verstehen, während man nicht alles begreift, das Gefühl haben, alles ist zu komplex, wie soll ich darüber schreiben?
Ich versuche also kleine Dinge festzuhalten, wo ich kann. Ich überlege. Zwei Absätze. Zu komplex.
Nein, ich kann es nicht.
Ich halte also fest, worüber ich nicht schreiben kann.
- Demonstrationen in Frankreich und in der Stadt Rennes
- Interessen und Politik
- Reformen versus Systemwandel, Reiche und Arme
- Innensicht und Aussensicht auf die Dinge – wie lebt es sich, wenn man immer an das Gute glaubt, während es rundherum faktisch sehr vielen Menschen sehr schlecht geht. Mein Lieblingsausdruck für Dinge, die nicht gehen ist „sie gehen noch nicht“ – Paralleluniversen
- Gottvertrauen – Ohnmacht – Fatalismus gegenüber von Krankheit
- Schlechter Humor. „Geschmacklos“, eher taktlos, heimlich ich für mich. Ich, wenn ich Slapstick mache.
- Trügerischer Schein und Spurensuche. Was wird gesagt, aber es stimmt nicht in der Politik, von allen Seiten. Was gibt es an Elementen ( Infrastruktur zum Beispiel), die einer Gesellschaft zur Verfügung gestellt werden, aber sie funktionieren nicht? Oder nur für wenige oder nicht für alle.
- Es fällt mir leichter, die Spuren von Ungereimtheiten in Österreich zu erkennen als hier in Frankreich. Natürlich ich lebe nicht hier. Das führt mich zu meinem letzten Punkt auf der Liste
- Feldforschung – Goldgräber Stimmung für Anthropologen. Warum Vezin ein toller Ort dafür ist. ( Wenn man die Zeit und Mittel hat, und nicht zufällig eine, seine, nein meine ! Familie auf einen wartet).
Jetzt ist es also doch nur 1 Tag geworden, den ich in Verzug geraten bin. 18+1. ( Wenn ich am nächsten Tag in der Früh schreibe, zähle ich es zum Vortag).