
da liegst du also
hab ich dich endlich gefunden
Jahrzehnte lang auf der Suche nach dir
Jahrzehnte lang in Erwartung deiner
Geh ich um die Ecke
Schlurfe über den Kies
Als es sich plötzlich vertraut anfühlt unter meinen Füßen
Da liegst du also
Dachte ich es mir doch !
Nichts das gefunden wird, ist achtlos weggeworfen seinem Schicksal überlassen geblieben
Hast dich kaum verändert, kaum
Natürlich. Der Zahn der Zeit, er nagt an uns allen.
Natürlich. Kann ich mich noch bücken , und wieder aufstehen, geht alles, braucht nur seine Zeit.
Du schimmerst noch immer.
Grün wie der See.
Der tiefe See.
Möchte man in der Erde oder im Nass begraben sein ? Was mögen die Knochen lieber ?
Stein, machst mein Herz warm, wirst Mal meinen Enkeln eine Freude sein, wenn wir hier nicht mehr weilen. Irgendwo im nirgendwo.
Das soll nicht traurig klingen, nur herausfordernd der Moment. und der Weg durch das Nadelöhr. Dahinter oder darin bahnt sich die Seele ihre Freiheit. springen, sich fallenlassen und gehen ins Licht. Nicht abweichen , nicht ausweichen, hängenbleiben an Schmerz und Enttäuschung.
Es ist eine Kunst zu sterben,
Wie es Mut braucht, um ganz zu leben. Alles von sich zu geben.
Spring! Sing! Das hilft.