Renn! – Tag 15

Rein in die Großstadt. Hässliche, menschenfeindliche Gebäude. Zu viele Menschen für mich. Elende und schrullige, aufregende und spaßige. Junge! ( aus dem Dorf kommend..und die Haare werden auch wieder länger .. Ist jemandem schon diese „Ich bin jetzt 60 und schneide mir die Haare ab“ Frisur aufgefallen? Woher kommt das? Ich glaube Mal gelesen zu„Renn! – Tag 15“ weiterlesen

Sous les lits et la journée – tag 14

Unter dem Bett liegen die Steine aus dem Fluss. Ich schlafe herrlich. Um 8:03 höre ich das letzte Mal im April 2023 die Glocken des Tempels. Um 8:05 folgen die Glocken der katholischen Kirche. Ich sage dir nicht Adieu , sondern a bientôt, kleines Schafdorf! Au revoir, Madame ! Bonjour Madame! Madame verstellt die Träger„Sous les lits et la journée – tag 14“ weiterlesen

Von der Schwierigkeit ganz da zu sein- Tag 13

Spazieren gehen und nicht ganz genau spüren, bin ich gerade ganz da oder wo bin ich, in wieviele Teile aufgeteilt? Verschiedene Modi operandi, die bei mir am Laufen sind: Die Uhr schlägt 8 Uhr. Erst die eine, dann die andere. Dorf wach auf! Aufstehmodus. Welt, hab einen guten Tag! Meine Liebsten, besonders ihr, seid beschützt„Von der Schwierigkeit ganz da zu sein- Tag 13“ weiterlesen

Zeit in der Sanduhr – Tag 12

Schnell, schnell, bevor unsere Zeit abgelaufen ist, ihr unter der Erde liegt. Erde drauf, schnell, schnell Totengräber. Werden wir jede Gehässigkeit bedauern? Ja,ja. Werden Leute hinter uns trauern? Ja, ja. Nicht genug Zärtlichkeiten ausgetauscht zu haben. Es wird schwer. Man muss sich vorstellen, dass der Himmel was wunderbar Schönes, Geborgenes ist, doch wie kann das„Zeit in der Sanduhr – Tag 12“ weiterlesen

Der Karfreitag der Glyzinie – Tag 11

Sie wurde geopfert, weil sie mit einem Strunk auf einem Stamm des schon lange morschen Maulbeerbaumes hängt. Die Beeren riechen nach Hollunder. Ich sammelte sie ein, so teuer waren sie mir, dann las ich, dass alle ihre Teile Wurzeln, Rinde,Blüten und Samen giftig sind. Zu schade ! Ein Gedanke kam auf, was wäre, wenn die„Der Karfreitag der Glyzinie – Tag 11“ weiterlesen

Der geteilte Garten – a (green )room of one’s own – tag 10

Wieviel ist ein Garten Wert, der nicht begangen werden darf? Für wen darf der Garten etwas wert sein, wem darf er Raum sein? (Aus Sicht der Gärtnerin, der Hegenden und Pflegenden). Ich hadere damit, dass ich mich naturgemäß im Garten am Wohlsten fühle, so dass jeder, der sich auch darin aufhält , von mir auf„Der geteilte Garten – a (green )room of one’s own – tag 10“ weiterlesen

ein Platz im Garten – Tag 9

Wo ist der beste Platz für sie im Garten? Der Mann ging angestrengt umher und blickte sich um. Bei dem Feigenbaum, den sie so oft streichelte? Im Gemüsebeet, das sie jedes Jahr neu anlegte, vergrößerte, verkleinerte, um Platz zu schaffen. Beim Steinfeld , unter den Wohnlöchern der Eidechsen, die sie so sehr mit Begeisterung verfolgte?„ein Platz im Garten – Tag 9“ weiterlesen

Am Meeresstrand – Tag 8

Das Meer ist blau und weit. Der Horizont eine gerade Schnur. Die Möwen segeln an den Palmen vorbei, und zwischen ihnen hindurch. Die Menschen gehen am Strand. Die Männer sitzen und warten auf die anbeißenden Fische. Die Frauen klauben Muscheln auf. Hunde laufen in das Wasser und wieder hinaus. Wir schauen auf das Blau, seine„Am Meeresstrand – Tag 8“ weiterlesen

Tugendhaft und Makellos, oder? – Tag 7

Dieser Text handelt von einer Vase und beschäftigte sich ursprünglich mit der Frage: Gibt es sie, die Menschen, die makellos sind ? Was bedeutet es, ohne Makel zu sein? Tugendhaft und makellos. Liegt die Tugendhaftigkeit nur im Auge des Betrachters und bleiben fehlerbehaftete Handlungen und Makel hinter einer perfekten Fassade verborgen? Später entdeckte ich, dass„Tugendhaft und Makellos, oder? – Tag 7“ weiterlesen

Morgentauchen – tag 6

Nachfolgender Text, der Anfang einer Geschichte, entstand aus drei Worten: Vase, Tauchanzug, Bleistift . Sie habe ich willkürlich gewählt. Ein Zimmer mit Blick auf den See Der Morgennebel zog über der Wasseroberfläche langsam nach oben. Im Hintergrund das Panorama einer Bergkette. Eine Hand öffnet den Balkon. Auf einem Haken hängt ein Neoprenanzug, unter ihm sieht„Morgentauchen – tag 6“ weiterlesen