Das hat gut geklappt, oder ? Die letzte Woche Challenge ! Mir hat es jedenfalls sehr geholfen, Klarheit zu gewinnen und Fokus zu halten für die Dinge, die mir wichtig sind.
Diese Woche geht es um ein Gefühl, das ich näher betrachten möchte, das sich trotz allen Vorwärtskommens eingeschlichen hat, das Bedauern. Die Reue, eine gewisse Traurigkeit wenn ich mein Leben betrachte.
Diesen Momenten möchte ich diese Woche auf konstruktive, freundschaftliche Weise meine Aufmerksamkeit schenken . Hört euch meinen Plan an! ( Ihr LeserInnen in der imaginierten Realität – kommt heraus aus euer Verborgenheit!)
Hier also die Aufgabe für die kommende Woche . Du brauchst dafür mindestens 10 min.
Nimm dir die Zeit und setze dich wieder hin, stelle dir den Timer auf 5 min und schreibe folgenden Satz Anfang auf:
„ Ich bedaure, dass…“ oder
„Ach, hätte ich doch..“
beende einen dieser beiden Sätze einfach, was dir in den Kopf kommt. Ohne zu urteilen, ohne lange nachzudenken. Alles darf sein. Nach dem 1. Satz wiederholst du den gleichen Satz, wieder und immer wieder. Am Ende der 5 Minuten wirst du eine ganze Reihe von Bereuungs- Sätzen stehen haben .
In den nächsten 5 Minuten ( Timer stellen ), pickst du dir einen Satz heraus, der, der dich am meisten anspricht und schreibst ihn nochmal auf. Und schreibst in einer neuen Zeile im nächsten Satz
“ Heute bin ich hier und brauche …“ wieder ergänzt du den Satz. Immer und immer wieder. Am Ende der 5 Minuten hast du eine Liste mit vielen Bedürfnissen stehen.
Was kannst du heute tun, um eines deiner aufgetauchten Bedürfnisse zu stillen? Welches könnte ein erster , guter Schritt sein? Deine Vergangenheit kannst du nicht umkehren, aber für jetzt und die Zukunft einen neuen Weg wählen. Wähle wieder einen Satz und schreibe als Abschluss der heutigen Sitzung mit dir selbst:
“ Ich verstehe, dass ich … [bitte ergänzen] brauche und ich [was tust du?] .. als ersten kleinen Schritt, … .“
z.B. wenn du als dein Bedürfnis Nähe erkannt hast, dann könntest du zum Beispiel schreiben.
„Ich verstehe, dass ich Nähe brauche, und werde als 1. kleinen Schritt eine gute Freundin anrufen.“
Wenn dir nichts einfällt, dann schreibe dir auch hier eine Liste: Wie kann ich Nähe und Beziehung in meinem Leben leben. 5 min Timer und los schreiben.
Na gut, das waren eine Menge an Wörtern, aber ich hoffe, die Übung fühlt sich in der Durchführung ganz einfach an. Wenn es sich für dich stimmiger anfühlt, kannst du den 1. Satz auch nur am ersten Tag der Woche schreiben und dann den Rest der Woche deine Bedürfnisse davon ableiten.
Der erste Satz eignet sich auch gut, um mieser Stimmung auf die Spur zu kommen. Wenn du dich grantig fühlst und nicht genau weißt, woher kommt es… Probiere es einfach aus, was für dich passt! 🙂 Alles kann und darf sein, nichts muss. Du entscheidest darüber.
das hat bei mir ( der Verfasserin des obigen Posts) überhaupt nicht geklappt! viel zu viel Anweisungen, viel zu gewollt.
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