in der Nacht aufwachen, von einem körperlichen Schmerz, den man nicht spüren sollte. Aber so geschah es, und eine Zeit lang liegt man also hellwach neben seinem Mann, der schnarchend von all dem nichts mitbekommt. Die ersten morbiden Gedanken tauchen auf ( wahrscheinlich zu viele Messen in den letzten Tagen, in denen man sich so„schlafloser Stefani“ weiterlesen
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Spurensuche 1 – 1150 Wien – Haleakala !
68 Tage ist es her, seitdem Du gegangen bist. Meine liebe 68 Revoluzzerin. Dein Geburtsjahr. An diesem Donnerstagmorgen in Wien, gehe ich los. Schritte, um meiner Unruhe etwas entgegen zu setzen. Ich gehe los, gehe in deine Richtung. Wie ich so oft dich in deiner Wohnung besuchen ging, als Du noch in Wien wohntest, als„Spurensuche 1 – 1150 Wien – Haleakala !“ weiterlesen
Der Gott in uns und anders wo?
Nicht besonders groß, von Läusen befallen inmitten des Betons der Großstadt, bist du trotzdem etwas Besonderes. Mein Hingucker! Wenn ich bemerke, fast wie nebenbei, in der Hektik des Alltags und Berufserfordernissen. ( Aus der Entfernung der innere Kritiker, der weggesperrt , zu mir haucht, was faselst du, du tust doch nichts. Wenn ich ihn wahrhaben„Der Gott in uns und anders wo?“ weiterlesen
Am Strand
da liegst du also hab ich dich endlich gefunden Jahrzehnte lang auf der Suche nach dir Jahrzehnte lang in Erwartung deiner Geh ich um die Ecke Schlurfe über den Kies Als es sich plötzlich vertraut anfühlt unter meinen Füßen Da liegst du also Dachte ich es mir doch ! Nichts das gefunden wird, ist achtlos„Am Strand“ weiterlesen
Schnüre im Universum- Tag 21
Elefanten laufen auf der Autobahn neben Fußgängern.Ärzte rufen nicht zurück, obwohl jeder Tag zählt.In deinem Herz hörst du das erste Mal “ Ich bin schön und stark.“Das verängstigte in der Ecke sitzende kleine Kind, hebt den Kopf und horcht auf. Demonstranten, oder die, die nach den Demos kommen, schlagen alles kurz und klein.„Enthaupten“ , „Tremblez„Schnüre im Universum- Tag 21“ weiterlesen
Kamelie und Café Viennoise – Tag 16
Hier ist ein Ort zum Sitzen und Warten. Meistens alleine. Man kann Kaffee trinken, der nicht nach Kaffee schmeckt und über die Kamelie draussen staunen, die im April bereits im verblühen ist, während die anderen Blumen sich gerade erst heraus wagen mit ihren kleinen hellgrünen Knospen. Ich zapfe mir neugierig einen Café Viennoise aus dem„Kamelie und Café Viennoise – Tag 16“ weiterlesen
Renn! – Tag 15
Rein in die Großstadt. Hässliche, menschenfeindliche Gebäude. Zu viele Menschen für mich. Elende und schrullige, aufregende und spaßige. Junge! ( aus dem Dorf kommend..und die Haare werden auch wieder länger .. Ist jemandem schon diese „Ich bin jetzt 60 und schneide mir die Haare ab“ Frisur aufgefallen? Woher kommt das? Ich glaube Mal gelesen zu„Renn! – Tag 15“ weiterlesen
Sous les lits et la journée – tag 14
Unter dem Bett liegen die Steine aus dem Fluss. Ich schlafe herrlich. Um 8:03 höre ich das letzte Mal im April 2023 die Glocken des Tempels. Um 8:05 folgen die Glocken der katholischen Kirche. Ich sage dir nicht Adieu , sondern a bientôt, kleines Schafdorf! Au revoir, Madame ! Bonjour Madame! Madame verstellt die Träger„Sous les lits et la journée – tag 14“ weiterlesen
Von der Schwierigkeit ganz da zu sein- Tag 13
Spazieren gehen und nicht ganz genau spüren, bin ich gerade ganz da oder wo bin ich, in wieviele Teile aufgeteilt? Verschiedene Modi operandi, die bei mir am Laufen sind: Die Uhr schlägt 8 Uhr. Erst die eine, dann die andere. Dorf wach auf! Aufstehmodus. Welt, hab einen guten Tag! Meine Liebsten, besonders ihr, seid beschützt„Von der Schwierigkeit ganz da zu sein- Tag 13“ weiterlesen
Zeit in der Sanduhr – Tag 12
Schnell, schnell, bevor unsere Zeit abgelaufen ist, ihr unter der Erde liegt. Erde drauf, schnell, schnell Totengräber. Werden wir jede Gehässigkeit bedauern? Ja,ja. Werden Leute hinter uns trauern? Ja, ja. Nicht genug Zärtlichkeiten ausgetauscht zu haben. Es wird schwer. Man muss sich vorstellen, dass der Himmel was wunderbar Schönes, Geborgenes ist, doch wie kann das„Zeit in der Sanduhr – Tag 12“ weiterlesen